Heise online schreibt, dass die Länder einen erweiterten Zugriff auf Vorratsdaten haben wollen. So soll z.B. die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) Zugriff auf die Daten erhalten.

Bestimmt ist Lobbyarbeit mit im Spiel gewesen. Die GVU steckt natürlich mit allen Rechteinhabern unter einer Decke. Gut möglich, dass die Politiker, die den erweiterten Zugriff fordern, mit den Firmen liiert sind, die Nutzen davon haben könnten.

Dazu fällt einem nichts mehr ein.

Da ist mir wirklich fast die Milch über die Tastatur gekippt ;)

Links:

Daburna

Heise meldet mittlerweile 512 Kommentare.


6 Responses to “Der Oberhammer: Vorratsdaten für private Rechteinhaber”

  1. 1 Gott

    Wundert dich das jetzt wirklich? Das ist eins der Hauptargumente gegen die VDS. Für mich war von Anfang an klar, dass es so kommen wird.

  2. 2 Syntronica

    Man muss sich nicht wundern. Auch die Mautdaten werden irgendwann für “Terroristen-Tracking” benutzt werden oder für Raubkopierer-Fahndungen. (”Mal schauen, wo sie überall hingefahren sind.”)

    Was sagte Peter Schaar, Bundesdatenschutzbeauftragter?
    “Wir wollen keinen ÜBerwachungstaat, sind aber auf dem Weg dahin.”

  3. 3 admin

    Ich hatte damit gerechnet, dass diese VOrschläge erst in 1 bis 2 Jahren kommen würden.

  4. 4 Michael Kostic

    So nun zeigt dieses unerhörte Gesetz doch noch sein wahres Gesicht…

    Aber hier mal wieder eine Analogie zum Disput:

    Stellt euch vor ihr seid Künstler. Nach gut 5 Jahren Darben habt ihr gerade erfolgreich eure erste große Verkaufsausstellung (Vernissage) hinter euch gebracht und 10 von 30 Bildern zu einem guten Preis verkauft. Die Käufer erwarten die Lieferung in den nächsten Tagen. Freude, Freude und nochmals Freude…

    In der Nacht jedoch fährt ein LKW vor, Leute steigen aus, dringen in die Ausstellungsräume ein und stehlen eure Bilder…

    Und nachdem ihr den Fall zur Anzeige gebracht habt, erzählt euch ein Nachbar er hätte letzte Nacht diesen LKW gesehen und sich sogar dessen KENNZEICHEN notiert (weil er sich darüber geärgert hat, dass der so lange den Motor hat laufen lassen).

    Also nun haben ja wohl rund 50 Mio. Automobile in Deutschland KENNZEICHEN, aber nicht jedem Bürger wird allein deshalb nachgestellt. Es gibt auch ganz viele Infomobile die so durchs Land tingeln und Bürger über Gott und die Welt informieren, auch die werden nicht besonders überwacht…

    Und wie war das gleich mit dieser IP-Adresse (KENNZEICHEN)?

    Hey bitte sachlich bleiben, ist nur so eine Überlegung die dieser Tage AUCH bei uns heiß diskutiert wird…

    Gruß

  5. 5 eco

    Ich finde diese Entwicklung wirklich sehr bedenklich! Meiner Meinung nach nur ein Schritt in Richtung gläserner Bürger!

    grüße

  1. 1 Stefans Home

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