Vorratsdatenspeicherung endgültig durch
Published November 9th, 2007 in Vorratsdatenspeicherung Tags: demonstration, grundgesetz, Vorratsdatenspeicherung.So wurde heute, am 9.11.07 vom Bundestag abgestimmt:
Einführung der Vorratsdatenspeicherung:
Gesamt: 524
Ja: 366
Nein: 156
Enthaltungen: 2
Damit hat der Bundestag einer Speicherung der Daten aus Telefonanrufen, SMS, E-Mails und IPs für ein halbes Jahr ab dem 01. Januar 2008 zugestimmt.
Ralf Bendrath von AK Vorratsdatenspeicherung sagte:
“Diesmal hat die Koalition noch auf stur geschaltet, aber der Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung wird sich ausweiten zu einer gesellschaftlichen Bewegung für mehr Freiheit und weniger Angst.”
Für den 24.11.07 ist in Köln eine weitere Demo unter dem Motto “Freiheit ist Sicherheit” angekündigt. Annika Kremer verpasste der Demo das Motto: “Jetzt erst Recht”.
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5 Responses to “Vorratsdatenspeicherung endgültig durch”
- 1 Pingback on Nov 9th, 2007 at 23:54
















Hallo,
das war nur die Speerspitze dessen, was noch alles auf uns zukommt.
Ich frege mich ernsthaft was eigentlich noch alles geschehen muss, damit die derzeitigen IT-Fachkräfte endlich verstehen, dass ihre diesbezügliche geistige Schnittmenge mit dem “normalen” Publikum mittlerweile auf NULL gesunken ist?
Leute das ist doch so simpel:
Mensch kommt in die Schule = Nix Computerausbildung
Mensch macht Ausbildung = Bedient (wenn überhaupt) Eingabegeräte
Mensch geht Arbeiten = Bedient Eingabegeräte und/oder spielt damit
Politiker sind eben solche MENSCHEN!
So und jetzt machen wir mal einen plastischen Test. Wir nehmen irgend einen Politiker (Fraktion egal). Und konfrontieren SIE oder IHN mit einem Auto ohne Motor und einem Computer ohne Mutterplatine! Na, welches Problem wird wohl schneller gelöst?
Erheiternd: Der ADAC hat laut WIKI 15 Mio. Mitglieder. Wieviel Mitglieder hat eigentlich der größte deutsche Verband von Computernutzern? Ach Entschuldigung, den gibt es ja gar nicht. Noch nicht…
Man stelle sich nur mal vor, was hier los wäre, wenn Herr Schäuble versucht hätte ein Gesetz zu verabschieden das jeden Autofahrer dazu zwingt eine Videokamera in sein Auto einzubauen.
Gruß
Du hast recht. Das hätte sicher mehr Aufmerksamkeit geerntet, da man die Kamera ja sieht.
Hallo noch mal.
Nein, ich denke nicht das es etwas mit der “Sichtbarkeit” der Kamera zu tun hat. Sondern mit dem Ansinnen an und für sich, sowie der allgemeinen Veränderungsresistenz der IT-Fachleute.
Das Problem ist eben das die IT-Gemeinschaft (wenn es denn je so etwas gegeben hat) insgesamt versagt hat. Die große Masse der IT-Fachleute betreibt noch immer etwas, das am besten mit Standessicherung zu bezeichnen ist. Bleiben wir doch bei der PKW-Kamera Analogie:
Wir stellen uns vor das Autofahren würde dem Bürger genau so schwierig vorkommen, wie die Bedienung oder Einrichtung eines Computers. Was währen die Konsequenzen? Richtig, genau das was derzeit allenthalben beobachtbar ist. Auf 100 Beifahrer käme mal gerade ein Berufskraftfahrer oder KFZ-Fachkraft. Und wenn unter diesen Bedingungen die vor genannten Kameras in Autos eingebaut werden sollten, dann würden die Beifahrer die Konsequenzen eben auch nicht verstehen. Sichtbar hin oder her!
Tut mir wirklich leid, aber so lange die IT’ler exakt DAS nicht verstehen, und beginnen etwas dagegen zu unternehmen, werden die Einschränkungen immer größere Ausmaße annehmen. Denn auch Politiker sind derzeit gezwungen an diesen 100ter Fahrgemeinschaften teil zu nehmen.
Gruß
Das Volk muss sich jetzt endlich zur Wehr setzen und zwar genau so wie damals als die DDR fiel. so kann es nicht weitergehen. Gestern hatte die DDR wohl Geburtstag wie mir scheint. Jedenfalls ist dieser Staat so nicht mehr zu akzeptieren und laut Artiekl 20 Absatz 4 darf das Volk sich wehren.