Ungefähr 3 Prozent der britischen Männer sind schon einmal Opfer von Online-Stalking geworden. Bei den Frauen war es lediglich ein Prozent. Die Umfrage der Firma Garlik ergab zudem, dass es sich dabei häufig um Attacken auf den Charakter in Emails und Foren handelt, sowie um emails. In seltenen Fällen soll es sogar zu Identitätsdiebstahl oder Beleidigungen am Telefon gekommen sein.

23 Prozent der Befragten sagten, dass sie Angst vor Cyber-Stalking hätten. Es scheint so, als könnten sich die Männer online nicht schützen und würden zu sorglos mit persönlichen Informationen umgehen. Viele würden sicheinfach zu wenig Gedanken über Konsequenzen machen.
Der Geschäftsführer von Garlik, Tom Ilube sagte, dass diese Studie zeigt, dass es nicht richtig ist, dass der typische Mann nicht Opfer von Cyber-Stalking wird. Auch unterstreiche es den Bedarf vorsichtiger mit persönlichen Daten umzugehen.ein Fünftel aller Männer veröffentlichen ihre Handy Nr. Auf Social Network Portalen. Dies tun hingegen nur 14 Prozent aller Frauen.

A fifth of male respondents admitted to posting their mobile numbers on social networking sites compared to 14 per cent of women.

Zudem sollen zweimal soviele Männer als Frauen eine persönliche Webseite mit Persönliche Informationen ins Netz stellen.

81% aller Cyberstalking Fälle werden nicht gemeldet. Ein Viertel der männlichen Opfer fürchten nicht ernst genommen zu werden, 6 Prozent fürchten die Konsequenzen einer Meldung.
Kommentar:

Mit dem Internet wachsen die Möglichkeiten andere Leute zu belästigen. Ich glaube viele melden das Stalking nicht, weil

- viele nicht wissen, dass es ein Verbrechen ist

- viele wissen, dass die Fälle aufgrund von Anonymität niemals aufgedeckt werden.

- die Großzahl der Vorfälle keine großen Auswirkungen haben und eine Anzeige nicht erforderlich machen.

Dass Männer öfter Opfer als Frauen werden hätte ich nicht erwartet. Möglicherweise sehen Frauen “Anmachen” im Internet schon als normal an und denken bei Stalking an etwas anderes. In der Quelle wird “Anonymitäts-Diebstahl” als Stalking beschrieben. Dem stimme ich nicht zu, da Anonymitäts-Diebstahl sehr selten geschieht, um einer bewusst einer bestimmten Person zu schaden.

Die Zahlen und Fakten dieses Artikel bezogen sich nur auf Großbritanien.
weitere Infos:
http://www.vnunet.com/vnunet/news/2198455/uk-men-likely-victims-cyber-stalking


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