Rootkit-Technik auf Sony USB Stick?

Dass Sony’s Rechteverwaltungssystem DRM bestimmte Komponenten hat, die Daten und Schlüssel nicht sichtbar machen ist schon lange bekannt. Aber nun kommen verwandte Bausteine auch auf der Software zu Sonys Fingerabdruckscanner MicroVault USM-F zum Einsatz.

 

 

 

Die Daten zum Erkennen von Fingerabdrücken sollen sich z.B. dort befinden, wo sie für den User und die Windows API nicht existent sind.Welche Kritik steht dahinter? Eigentlich ist es doch gerade gut bestimmte Daten zu verstecken!

 

Das Problem ist, dass Rootkit-techniken normalerweise nur von Kriminellen zum Einsatz kommen um Schadsoftware wie Viren oder Würmer zu verstecken. Kriminelle könnten diese vorgefertigten Rootkits auf dem System ausnutzen um ihren Schadcode hierhin zu verlagern.

 

Der andere Kritikpunkt lautet, dass Usern sachen vorenthalten werden. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir alle Bestandteile von Programmen, die wir installieren oder die installiert sin, auch einsehen, verändern bzw. löschen können.

 

 

Dass nicht-kriminelle versuchen ihre Software zu verstecken ist bzw. war relativ neu.Anmerkung: Ein Rootkit (Administrator-kit) ist ein Programm bzw. eine Ansammlung von Programmen, die es erlauben Administrator-rechte zu erlangen und den Zugriff auf das System bzw. Daten zu verbergen.Das Verbergen von Prozessen und Dateien ist heutzutage das, wozu Rootkits fast ausschließlich benutzt werden.

 

Weiterführende Links:

 

http://www.gulli.com/news/sony-rootkit-kommt-mit-dem-2007-08-28/
http://www.winfuture.de/news,33910.html
http://www.computerworld.ch/aktuell/news/42192/
http://www.golem.de/0708/54381.html
http://www.pctipp.ch/news/sicherheit/40811/sony_rootkit_20_usb_edition.html
http://www.teltarif.de/arch/2007/kw35/s27025.html
Wikipedia Rootkit


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